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Leidet mein Kind unter Mangelernährung?

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Gedeihstörung und Untergewicht

Kinderärzte definieren eine Gedeihstörung als Verzögerung der körperlichen Entwicklung eines Kindes. Ist Ihr Kind zu klein und zu leicht für sein Alter, oder gibt es einen „Perzentilenknick“ – abweichend von der bisherigen Entwicklung, kommt diese Diagnose in Frage.

Eine Gedeihstörung ist häufig von Auffälligkeiten der motorischen und psychosozialen Entwicklung begleitet. Das Kind kann dann bestimmte Aufgaben nicht so gut erledigen wie gleichaltrige Kinder oder es hat Probleme mit größeren Gruppen und findet keine Freunde. Symptome wie wenig Unterhautfettgewebe oder eine gering ausgebildete Muskulatur können neben den messbaren Daten wie Körpergewicht, Körperlänge und Kopfumfang einen Hinweis auf eine Unterernährung geben.

Die Gründe für eine Gedeihdstörung bzw. Unterernährung sind häufig eine unzureichende Nahrungszufuhr, mangelhafte Verdauung und Resorption der Nährstoffe (Malabsorption) oder ein gesteigerter Energieumsatz.

 

Wie der Kinderarzt eine Gedeihstörung erkennt

Für die gezielte Suche nach der Ursache wird der Kinderarzt zunächst das gesamte Umfeld erfassen. Er wird nach Ihrer eigenen Familiengeschichte fragen, nach Besonderheiten während der Schwangerschaft und der Geburt und er will natürlich ganz genau wissen, was Ihr Kind isst und trinkt – und was nicht. So verschafft er sich einen ersten Überblick und das mögliche Ausmaß der Gedeihstörung. In diesem Zusammenhang werden auch alle verfügbaren Daten seit der Geburt auf sogenannten Perzentilen- oder auch Wachstumskurven eingetragen und mit den aktuellen Durchschnittswerten für Gewicht, Kopfumfang, Länge und Wachstumsgeschwindigkeit verglichen.

Grafik: Gedeihstörungen bei Kindern

Eine Gedeihstörung erkennt man am Abfall der Gewichtsperzentile. Sie vergleicht das Wachstum Ihres Kindes mit dem Durchschnitt aller gleichaltrigen Kinder.

 

Wachstumskurven können relativ einfach Aufschluss auf die Frage geben, ob Ihr Kind zu wenig wiegt oder ob es zu klein ist.

Hinter einem solchen Diagramm verbirgt sich nichts anderes, als ein Vergleich des individuellen Wachstums Ihres Kindes mit dem Durchschnitt aller Kinder derselben Altersklasse. Wird dabei die 3er-Perzentile für Körpergewicht oder Körperlänge unterschritten, dann ist Ihr Kind kleiner oder leichter als 97% seiner Altersgenossen. In diesem Fall geht man von einer Gedeihstörung aus. Sie kann aber auch dann vorliegen, wenn sich bei zuvor normaler Entwicklung gegenüber Voruntersuchungen ein deutlicher Abfall der Messwerte zeigt. Laut Expertenmeinung sollten bereits bei einem Abfall um eine Hauptperzentile Maßnahmen getroffen werden. Es ist jedoch wichtig, dass immer der Verlauf und nicht ein einzelner Punkt auf der Wachstumskurve betrachtet wird.

Solche Wachstumskurven finden Sie beispielsweise im U-Heft Ihres Kindes. Diese werden für Kinder von 0-18 Jahre ausgefüllt und beinhalten in den ersten Lebensmonaten bis 5 Jahren zusätzlich zur Größe und dem Gewicht, den Kopfumfang. Da sich Mädchen und Jungen unterschiedlich entwickeln, gibt es geschlechtsspezifische Wachstumskurven.

Da eine Gedeihstörung schwerwiegende Folgen für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes haben kann, sollte so früh wie möglich behandelt werden.

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