Ernährungscheck

Leidet mein Kind unter Mangelernährung?

Test zur Mangelernährung

Machen Sie mit Hilfe unseres Ernährungschecks den Test, ob auch Ihr Kind von einer Mangelernährung betroffen sein könnte.

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Krankheiten des Nervensystems

  • Mehr als Dreiviertel der kleinen neurologisch erkrankten Patienten leiden unter Ernährungsstörungen und an gastroösophagealem Reflux (GÖR) und nehmen dadurch zu wenig Energie und Nährstoffe auf
  • Eine zu geringe Nahrungszufuhr kann zu Muskelschwäche, anfälligem Immunsystem , gestörter Medikamentenaufnahmen und insgesamt zu einem verzögertem Wachstum führen 
  • Unterstützung in der Ernährung trägt zu gesundem Wachstum und mehr Lebensqualität für Kind und Eltern bei
  • Möglichkeiten zur ausreichenden Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr sowie eine sichere und zuverlässige Medikamentenapplikation bietet die Ernährung über eine Sonde

 

Krankheiten des Nervensystems sind nicht nur eine Last des Alters. Es gibt viele Gründe, die dazu führen können, dass schon ein Baby mit einer Schädigung des Nervensystems leben muss.

 

Dazu gehören Infektionen während der Schwangerschaft (z.B. Röteln), eine unterbrochene Sauerstoffversorgung während der Geburt, eine schwere Gelbsucht während der ersten Lebenstage, eine Hirnhautentzündung oder eine Kopfverletzung. Kinderärzte sprechen von einer frühkindlichen Hirnschädigung, wenn die Schädigung zwischen dem sechsten Schwangerschaftsmonat und dem dritten Lebensjahr eintritt.

Erkannt wird die Schädigung des Nervensystems oft erst, wenn das Baby sich nicht entsprechend seinem Alter entwickelt. Deswegen muss Ihr Kind bei jeder Vorsorgeuntersuchung zeigen, was es kann. Der Kinderarzt achtet auf Bewegung, Haltung, Gleichgewicht, Koordination und Sprachentwicklung. Verzögerungen in der Entwicklung können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein – von „kaum wahrnehmbar” bis „sehr auffällig”.

Auch Magen und Darm sind oft betroffen

Neben den sichtbaren Auswirkungen können Krankheiten des Nervensystems auch für Ernährungsstörungen verantwortlich sein. Oft ist schon das Schlucken beeinträchtigt. So leiden mehr als Dreiviertel der kleinen Patienten an gastroösophagealem Reflux (GÖR). Dabei wird der Magen nicht schnell genug Richtung Darm entleert, und das aufgenommene und bereits halbverdaute Essen fließt zurück in die Speiseröhre. Dadurch kommt es zu häufigem Verschlucken mit Würgen, Husten und Erbrechen. Und auf der anderen Seite werden zu wenige Nährstoffe dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Mangelernährung ist die Folge – und mit ihr Muskelschwäche, ein anfälliges Immunsystem, gestörte Medikamentenaufnahme und vor allem auch ein verzögertes Wachstum.

Diese Symptome sind bei allen Kindern mit neurologischen Erkrankungen ähnlich, trotzdem sind die Ursachen verschieden. Und erfordern eine ganz individuelle Ernährungstherapie. Die wichtigsten Fragen, denen Sie sich stellen müssen: Wie aktiv kann mein Kind langfristig bei der Ernährung mitarbeiten? Wie ist sein derzeitiger Ernährungsstatus? Wie stellen wir uns die tägliche Nahrungsaufnahme vor? Dies ist ein erster richtiger und wichtiger Schritt, um über eine Unterstützung bei der Ernährung nachzudenken!

Essen aus Freude

Mehr Lebensqualität für das Kind und die Eltern ist machbar. Um eine ausreichende Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr – und gleichzeitig eine sichere und zuverlässige Medikamentenapplikation – sicherzustellen, plädieren viele Mediziner hier für den Einsatz einer Sonde. Je nach Schwere und Art des Problems durch die Nase oder durch die Magenwand. (Ratgeber Sondennahrung). Dadurch ist die Versorgung gewährleistet, der Zwang zu Essen und all die unangenehmen Begleiterscheinungen für Ihr Kind werden reduziert. Und es kann endlich wieder lernen, aus Freude das zu essen, was es mag.
Und vor allem ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung eines gesunden Wachstums, was für alle Kinder das Ziel sein sollte.

Pädiatrie Careline

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